Gläsergalerie

Die Gläser von selbstgefüllten Marmeladen unterscheiden sich nicht nur geschmacklich sondern auch sehr ihrer Optik. Manche Köchinnen und Köche verwenden nur gekaufte Gläser, andere jegliche zu Verfügung stehende, an denen noch alte Etikettenreste kleben. Einige präsentieren ihre Gläser mit Stoffhäubchen und Kordel.

Die Etiketten sind zwischen ausführlich und minimalistisch, zwischen bunt bebildert und schlicht, zwischen gekauft und selbstgemacht, zwischen PC-Ausdruck und individuell handgemalt. Manche kaufen Etiketten, andere nehmen ihnen zur Verfügung stehende Dinge, wie Klebeband.

In der Gläsergalerie präsentieren wir Photographien von Marmeladengläsern. Zu manchem Bild gibt es Informationen: Wer, hat wann und wo die Marmelade gekocht, was sind die Zutaten, Trägermaterial der Etikett, verwendete Farbe/Stift. Wenn Ihr auch Fotos habt, so sendet diese bitte an uns.

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MfA!-Aktivistin Lisbeth. Holunderblütensirup. In Flaschen von Ketchup, Milch, Grillsauce, Baby- und Zitronensaft mit weißen (8), roten (3) grünen (2), blauen (2) und goldenen (1) Weißblechdeckeln. Nassklebende Etiketten von der Dachmarke SweetFamily (Nordzucker) mit blauem Kugelschreiber beschreiben. Prabstorf Juni 2014. 

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Marmeladen-Aktivistin Barbara J.: WM-Deutschland-Fan-Marmelade. Schichtmarmelade aus Aprikosen, Erdbeeren, Blaubeeren. Gekocht mit einem Multifunktionsgerät der Firma Vorwerk. In vier taillierten Gläsern mit verschiedenfarbigen Weißblechdeckeln. Ohne Etikett. Schweindorf, Juni 2014.

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Süderhof Confiture Produktionsstelle: Stachelbeere. Früchte vom Straßenrand in Testorf (MV), Pektin Rohrzuckergemisch 1:2, gemahlene Vanille. Und Kirschpflaume, Kirsche, weiße Johannisbeere. Beeren vom Süderhof und Bauspielplatz. Vanille, Pfeilwurzelstärke, Kardamom, Kakaopulver, Mascubadozucker. In: Zwergenwiese-Streich-Gläser. Grüner Fineliner auf nassklebenden Briefmarkenbogen-Rändern. Die neben den Früchten verwendeten Zutaten sind bio bzw. bio/fair. Pansdorf Juli 2013.

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Marmelade für Alle!-Stand beim Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 01.-04.2013 in Hamburg. Das Team der Kampagne, bestehend aus FöJLern(Innen) aus Schleswig–Holstein, Evangelischen Jugendlichen aus der Region Vogelsberg, Ehrenamtlichen von Brot für die Welt und Pfadfinderinnen und Pfadfindern vom VCP kochte zusammen mit Besucherinnen und Besuchern im Zentrum Jugend Marmeladen. Dabei bewahrten sie die von der Hamburger Tafel gespendeten Früchte vor der Tonne. Das Ergebnis sind phantasievolle und einzigartige neue Marmeladen-Kreationen mit Charakter:

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Die MonoBanane ist der heimliche Favorit der Hamburger Marmeladen-Künstler. Mit geballtem Know-how erschufen sie die Marmelade mit einzigartig vollmundigem Bananengeschmack. Die Banane verleiht dem ehemaligen Senfglas mit royal blauem Deckel neuen Charme.

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Die Apfelmarmelade gekocht aus dem Kernobstgewächs der Familie der Rosengewächse, genießt die abendlichen Sonnenstrahlen. Ein rot-weiß gestreiftes Deckchen umhüllt zart den goldenen Wellblechdeckel des Gurkenglases.

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Die coole Marmelade posiert lässig am Eingangstor. Im eckig und zugleich runden Glas lässt sie sich nicht in konventionelle Formen pressen. Ihr Haupt wird geschmückt von einem klassischen rot-weiß karierten Wellblechdeckel. Doch die Marmelade nennt sich nicht ohne Grund cool: Ihre Ingredienzen bleiben ein Geheimnis.

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Das „Brennende Äffchen" ist eine Synthese aus Banane, Pfirsich und Chili. Diese Kreation ist nichts für Frühstücker mit schwachen (Geschmacks-)Nerven. Sie betört mit schlichtem Design: Gefüllt  in ein einfaches Marmeladenglas mit glänzend silbernem Deckel.

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MfA!-Organisation: Westerwälder Fichtenspitzengelee. Fichtenspitzen mit Zitronen, Vollrohr-, Rübenzucker und Konfitura Geliermittel. In ehemaligen Wurstgläsern (Schwein) eines Direktvermarktungsbetriebes (99636 Rastenberg). Neue rot/weiß-karierte Weißblechdeckel. Schwarzer Fineliner auf nassklebenden Briefmarkenbogen-Rändern. Altenkirchen Juni 2013

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FÖJlerinnen vom NABU Büchen (Schleswig-Holstein): Weihnachtliche Bratapfelmarmelade. Aus übriggebliebenen Äpfeln, verfeinert mit Rosinen, Mandeln, Zimt und Rum. Abgefüllt in ehemalige Aufstrichgläser. Handbeschriebenes Papieretikett mit grün hinterlegtem Schneeflockenstanzloch. Abgedeckt mit rot-weißem Karostoff und handgedrehter Wollkordel. Woltersdorf, Dezember 2012.

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Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Berlin / Katholische Studierendengemeinde (KSG) Berlin: Ökumenisches Holunder-Apfel-Gelee und Holunderblütengelee. Gekocht für einen Stand bei dem Fest der Kirchen am 15. September 2012. In: verschiedenen Gläsern mit Weißblechdeckeln. Farbausdruck auf weißen selbstklebenden Etiketten. Berlin, September 2012.

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Landeslager des Verbands Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Rheinland-Pfalz-Saarland 2012: Vielfrucht. In Gärten und auf Märkten gesammelte Früchte in einem ehemaligen Gemüseglas der Produktlinie „Beste Ernte“ der Firma Netto. Papierfetzen mit Kugelschreiber beschriftet, auf dem Deckel mit transparentem Klebeband befestigt. Tydal (Schleswig-Holstein) 8. August 2012.

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Kinderfreizeit der Hortgruppe des Familienzentrums Burgenland aus Köln-Humboldt-Gremberg: Stachelbeer-Schwarze Johannisbeere-Marmelade und Stachelbeere-Vanille-Marmelade. In ehemaligen Marmeladen-, Kompott-, Spargelspitzen-, Honig- und Antipasti-Gläsern, die von Mitarbeiter(innen) der Evangelischen Landjugendakademie Altenkirchen gesammelt wurden. Buntstifte auf farbigem Kladde-Papier, mit Musterscheren geschnitten, befestigt mit Tapetenkleister. Altenkirchen/Westerwald Juli 2012.

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ELJ Bezirksstelle Mittelfranken: Erdbeer-Holunderblüten-Marmelade. Im Portionsglas (30 ml) mit goldfarbigen Weißblechdeckel. Verschluss mit grün-weiß-kariertem Deckchen und roter Bastschnur. Informationen zu der Marmelade auf farbig bedruckten selbstklebenden Etikett und Zettel, an der Bastschnur. Ansbach, Juni 2012.

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Heaven 2012: Auswahl von verschiedenen Gläsern Marmelade und Mus, die öffentlich gekocht wurden. Verwendete Früchte: Äpfel, Rhabarber, Erdbeeren, Bananen, Ananas, Pfirsiche. Geliert wurde mit verschieden Geliermitteln. Etikett: Kugelschreiber auf farbkopierten Vorlagen, mit Tapetenkleister befestigt. Die Echtheit der Gläser ist durch das FÖJ-Siegel bestätigt. Rendsburg, Juni 2012.

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MfA!-Koordination: Rhabarbersaft, gepresst, mit fairem Rohrzucker aufgekocht.  In Milchflaschen. Tinte auf rotem nassklebendem Papier. Buxtehude, Juni 2012.

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AG der landeskirchlichen Geschäftsführer(innen). RumBaRa und Aprikosen-Rhabarber-Traum. In alten Konfitüre- und Marmeladengläsern. Bei dem Kochduell verwendete Zutaten: Rhabarber, getrocknete Aprikosen und faire Bananen, Pektin, verschiedene  Zuckerarten, (Rum, auf besonderen Wunsch einer Gruppe). Wachsstifte auf Schmierpapier. Verden Mai 2012.

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FÖJLer(innen) aus Schleswig Holstein. IGW-Tutti-Frutti, gekocht aus verschiedenen vor dem Wegschmeißen geretteten exotischen Früchten, die bei der Internationalen Grünen Woche vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgestellt wurden. Im ehemaligem Wurstglas mit rot-weiß bedrucktem Weißblechdeckel. Wasserfeste Faserschreiber auf Glas. Berlin 2012.

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Kontakt

Dr. Karsten Schulz
Referent für Evangelische Jugend in ländlichen Räumen
Telefon:  0511 1215-134
E-Mail: karsten.schulz@evangelische-jugend.de