Strichcodefasten

Die Marmelade für Alle!-Aktivistin Sophia Reis hatte letztes Jahr die Idee, auf alle Lebensmittel mit Strichcode zu verzichten. Wer wie sie auf Strichcodes verzichtet, muss vermutlich seinen gesamten Lebensmitteleinkauf neu strukturieren: Denn fast alle Lebensmittel im Supermarkt sind mit einem Strichcode versehen, um von der Scannerkasse erfasst und abgerechnet werden zu können. Es gilt also, Alternativen zu der in der Regel industriell gefertigten Massenware aus dem Supermarktregal zu finden.

Strichcodefastende verzichten somit auf die Bequemlichkeit, alle Lebensmittel quasi rund um die Uhr an einem Ort einkaufen zu können. Dafür begeben sie sich auf eine kulinarische Entdeckungsreise in der jeweiligen Region: Wo gibt es Direktvermarkter, Wochenmärke, Lebensmittelhandwerker, kleine Manufakturen und Spezialitätenlädchen, bei denen man strichcodefreie Lebensmittel kaufen kann?

Ein positiver Nebeneffekt beim Strichcodefasten ist der stark reduzierte Verpackungsmüll: Denn Strichcodes befinden sich auf der Verpackung der Lebensmittel. Wer auf lose Lebensmittel zurückgreift, kann darüber hinaus selbst bestimmen, welche Menge er kaufen möchte.

Auch in diesem Jahr verzichtet Sophia Reis wieder auf Strichcodes. Unter www.strichcode-fasten.de berichtet sie über Erlebnisse, Erfahrungen und Entdeckungen, die sie in der strichcodefreien Zeit macht.

 

Weitere Infos

Interview mit Sophia Reis im Gießener Anzeiger

Kontakt

Dr. Karsten Schulz
Referent für Evangelische Jugend in ländlichen Räumen
Telefon:  0511 1215-134
E-Mail: karsten.schulz@evangelische-jugend.de